Der ‚Novels of B.‘-Blog

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25.05.2023

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso ich erst heute auf diese Idee kam. Sie scheint so offensichtlich zu sein: „Erstelle einen Blog!“ Ich habe seit einer Ewigkeit das Erzählen geliebt. Das Erzählen und das Teilen. Das Teilen von Ideen und Gefühlen, von den verschiedensten Dingen; Wieso kam ich also erst jetzt darauf? Ich habe keinen blassen Schimmer. Doch besser spät als nie, möchte ich meinen. Schon heute hatte ich verschiedene Gefühlsschube. Euphorische, um genau zu sein. Und auch ein bisschen Neid.

Ich habe mir seit gestern Abend vermehrt den Soundtrack von dem Spiel ‚The Elder Scrolls 5: Skyrim‘ angehört. Ein, meiner Meinung nach, unglaublicher Soundtrack. Auch wenn – so empfinde ich im Moment – sich einige Songs sehr ähnlich anhören. Insbesondere die, die im Hintergrund laufen, wenn man die große, weite Welt erkundet. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich den Soundtrack noch nicht häufig genug gehört habe. Ich weiß auch nicht, wieso ich erst gestern auf die Idee kam, den Soundtrack von einem der Spiele zu hören, die mich und meine letzten Monate am meisten geprägt haben. Die Musik hat mich häufig bewegt. Doch auch hier kam ich nie darauf, die Musik getrennt vom Spiel zu hören. Glücklicherweise ist sie überall – von YouTube Music bis hin zu Spotify – verfügbar. Nur nicht auf SoundCloud (Offiziell und praktisch). Beim hören dieser Musik kehrten viele Gefühle zurück. Die verschiedensten Gefühle, welche ich beim ersten Erleben des Spiels empfunden habe. An sich fing das bei mir ziemlich spät an, mit Skyrim, Morrowind, … Trotz, dass das Spiel schon lange einen uneinnehmbaren Kultstatus trägt, habe ich erst schätzungsweise September 2022 angefangen, verschiedene Medien rund um Skyrim und ‚The Elder Scrolls‘ im Allgemeinen aufzunehmen. Die gesamte Idee, eine große Welt zu erschaffen, wie es später in der Geschichte ‚Zeguni:Remake‘ umgesetzt wurde, kam erst durch die große und umwerfende Welt von TES (The Elder Scrolls). Auch der weitere Verlauf des SoundTracks wurde in einer gewissen Weise davon inspiriert. Eine eher mittelalterliche Richtung nahmen schon die Songs gegen Anfang 2022 an. „Medieval Pop“ – zu Deutsch: „Mittelalterlicher Pop“, so nannte ich die damaligen Songs auf einer scherzhaften Weise. Ich dachte, es wäre nur eine Phase. Elektronische Musik hat mir immer mehr gefallen, als instrumentale und somit war ich davon überzeugt, dass der SoundTrack auch zum Großteil elektronisch bleiben wird. Doch mit der Zeit gefiel mir der neue Klang immer und immer mehr. Mittlerweile ist der in vielen Songs vorkommende „mittelalterliche Charm“ kaum noch wegzudenken. Er gehört zu „Gondel“ – dem Musikprojekt, welches ich seit März 2021 führe – dazu. Wenn ich an die Songs der letzten 6 Monate denke, denke ich an orchestrale Werke, die von einem ganzes… nun ja. Von einem Orchester einspielt. Wirklich angefangen, mich darin zu vertiefen, habe ich lange bevor ich Skyrim kannte. Und seit den letzten paar Tage ist der SoundTrack des Videospiels in einem gewissen Maße die Hauptinspiration. Nicht in dem Sinne, dass ich einen ähnlichen Klang erschaffen möchte. Im Gegenteil. Viele der Songs klingen mir, wie bereits gesagt, zu ähnlich, teils gar zu ruhig. Ich möchte viel mehr ähnliche Emotionen im Hörer erzeugen wie die, die ich einst verspürt habe.

Das, was das Fass ins Rollen gebracht hat und dafür gesorgt hat, dass ich nun hier sitze, im Hintergrund einen neuen Song höre, an welchem ich vorhin saß – er wird in ein paar Wochen veröffentlicht und hat einen neuen Klang. Noch orchestraler, als zuvor. Dazu habe ich viele, neue Dinge probiert. Rhythmen und mehr – und all das in die Tasten meines netten Laptops eintippe, der mich auch schon wieder seit über einem Jahr begleitet, war genau das, was ich gerade tue. Es war jemand, der im Internet erzählt hat, wie er von Dingen inspiriert wurde. Daraufhin erinnerte ich mich an alte Geschichten von Nintendo. Wie – ich glaube es war Kōji Kondō – in einen Laden mit verschiedenen Audioschnipseln ging und dort einen islamischen Gesang hörte, der ihn inspiriert hat. Im Anschluss nahm er die Spur, arbeitete sie in einen Song hinein, welcher die Melodie des Feuertempels von ‚The Legend of Zelda: Ocarina of Time‘ werden sollte und merkte vor der endgültigen Veröffentlichung des Spiels, dass der in der Melodie hörbare Gesang aus dem Koran stammt. Es wäre unhöflich gewesen, ihn in einem Song zu verwenden und daher entfernte er ihn noch bevor das Spiel offiziell herauskam. Nur in einem anderen Song – es sollte die Melodie des Schattentempels gewesen sein – ist noch ein kleiner Ausschnitt des Gesangs zu hören. Bei dieser ganzen Geschichte bin ich mir ziemlich unsicher, was die Details angeht. Man sollte recherchieren, bevor man diese Geschichte weiterteilt. Doch so in etwa fand es statt und ich finde es so unbeschreiblich faszinierend und motivierend, wie viele verschiedene Wege es geben kann, jemanden zu inspirieren. Es gibt noch eine Geschichte aus dem Hause Nintendo, bei welcher Shigeru Miyamoto und zwei weitere Personen eine lustige Geschichte erlebten, welche sie inspiriert hat. So ein Leben muss der größte Traum sein. Es gehört zu deiner Arbeit dazu, Inspiration zu finden und gegebenenfalls sogar zu reisen, um auf neue Ideen zu kommen. Die Leidenschaft wird zum Beruf – Wenn es jedem so gehen würde, wäre die Welt vermutlich ein Stückchen fröhlicher, als sie es im Moment ist.

Ich tippe und ich tippe und die Zeit vergeht so schnell wie schon lange nicht mehr. Demnächst werde ich schlafen gehen – gegen 20 Uhr. Ein kleiner Nachtrag: Genau heute in fünf Monaten findet das Vierjährige von ‚Novels of B.‘ statt. Seht diesen Blog als ein kleines „Halbzeit-Extra“ an. Auch wenn es bereits einen Monat über der eigentlichen Halbzeit liegt. Man kann im Leben nicht immer Pünktlich sein.

In Liebe
-B.


28.06.2023

Nun ist etwas über einen Monat vergangen. Habe ich in nur einem Monat viel neues dazugelernt? Es kommt darauf an, unter was man ‚viel‘ kategorisiert. Meines Erachtens nach: Nicht unbedingt. Es war ein einfacher Monat. Es wurde viel geschrieben, viele Kapitel, viele Morgen, an denen die Müdigkeit enorm war, dafür auch einige nette Nächte. Mir fiel etwas auf: Wenn man von seinem Wecker geweckt wird, ist man müder, als wenn man von alleine aufwacht. Kann das sein?

Ich bin mir sehr unsicher und kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Zweimal bin ich kurz nach vier Uhr aufgewacht und an diesen Tagen war ich fitter, als an denen, wo ich regulär bis 04:25 Uhr geschlafen habe und von meinem Wecker aufgeweckt wurde. Ich habe darüber nachgedacht, gar keine Wecker mehr zu benutzen. Doch die Gefahr, dass ich zu lange schlafe und es mir am Ende an der nötigen Zeit fehlt, ein Kapitel anzufangen und zu beenden, ist zu groß, als dass ich es riskieren würde.

Noch etwas kam mir in den Sinn. Etwas, worüber ich gestern Abend und heute Morgen nachgedacht habe. Wieso ist man am Abend so pessimistisch? Auch hier bin ich mir unsicher, ob es sich dabei um etwas allgemeines handelt, oder ob ich mit diesem Empfinden alleine stehe. Doch ich möchte meinen, vielen anderen Menschen geht es ähnlich. Und mit diesem Gedanken folgte ein weiterer: Ist das der Grund dieser negativen Gesellschaft? Menschen, die Witze darüber machen, erst um 1 Uhr, um 2 Uhr oder noch später schlafen zu gehen, sind sie daran schuld? Tut der Pessimismus sie übernehmen? Diese „nachtaktiven“ Menschen, die ihre negative Aura über das Internet mit der Welt teilen? Aber die Nacht hat auch ihre schönen Seiten. Sie kann gemütlich sein und traumhafte Bilder kreieren. Die vielen Lichter am Himmel, zusammen mit dem hellsten aller Nachtlichter – dem Mond.

Vielleicht geht das alles gar nicht so tief, wie ich spontan dachte. Da wird deutlich mehr dahinter stecken, als ein paar Menschen, die erst kurz nach Mitternacht schlafen gehen. Aber bestimmt, ja, bestimmt gibt es einen kleinen, einen ganz kleinen Teil an Menschen, eine winzige Gruppe, auf welche das zutrifft. Und diesen Menschen würde ich es empfehlen, früher schlafen zu gehen, den Morgen zu genießen und raus zu gehen. Allgemein gesprochen: Die Welt ist schön. Egal wie viele grauenvolle Dinge es gibt, die Erde selbst kann nichts dafür. Sie ist nur der Schauplatz dieses gesamten Theaterstücks, welches wir das ‚Leben‘ nennen. Und ich könnte mir keinen schöneren Schauplatz vorstellen.

-B.


07.08.2023

In Vergessenheit geraten, ja, dafür nicht verdammt. Das ist wohl der momentane Status dieses Blogs. Ich versuche, regelmäßiger zu schreiben. Es tut mir leid.

Nicht viel ist geschehen, so ehrlich kann ich sein. Oder nicht viel, was mir im Gedächtnis blieb. Das Wetter, so verhasst es sein mag, sagt mir zu. Es ist Sommer? Jeden Tag regen, starke Winde nur alle zwei bis drei Tage. Nun soll sich das Blatt jedoch wenden, es wird sonniger, dafür nicht wirklich wärmer? Wir werden sehen, wie sich das Wetter tatsächlich entwickelt.

Was in den letzten Wochen und Monaten geschah war, dass ich aktiver nach draußen ging. Und das, ohne Hintergründe. Einfach aus Lust und Laune heraus. Leider gibt es hier keine wundersamen Orte. Zumindest kenne ich keine. Es hat mir dennoch gefallen? Gefallen ist das falsche Wort. Im Moment gefiel es mir, im Nachhinein bin ich mir unsicher.

Ich kann seit Tagen nicht gut schlafen. Es ist sehr verschieden. Eine Nacht läuft gut, die nächste mangelhaft. Ich werde schauen, ob ich etwas an meinem Rhythmus ändern werde, denn ich bin jeden Morgen sehr müde. Außer an denen, an denen ich einwandfrei schlafen kann. Vielleicht hängt es mit der Psyche zusammen? Darüber habe ich schon häufiger nachgedacht.

Ich will reisen. Im Moment wäre ich gerne an einem netten Ort, irgendwo im Osten der Welt. Asien ist mystisch. Im Westen ist vieles sehr ernst, fast schon zu ernst. Der Osten geht die Dinge anders an. Zumindest scheint es so zu sein. Ich bin mir dennoch sicher, dass es den Menschen im Osten ähnlich geht, wie mir. Sie hören die wilden Geschichten von dem Westen und wollen zu uns. Oder doch nicht? Wilde Vermutungen, hinter denen nichts dahinter steckt. Könnte das das Motto dieses heutigen Eintrages werden?

Müdigkeit macht einen melancholisch. Der Körper ist ein interessantes Bauwerk. Zu komplex, als das man ihn wirklich vollständig verstehen kann. Und wenn wir es doch irgendwann einmal tun und jede einzelne Zelle in- und auswendig kennen, sind wir dann noch Menschen? Der Mensch ging schon viel zu weit. So mein Empfinden. Technik entwickelt sich rasant weiter. Nun gibt es die künstliche „Intelligenz“. Sie macht mir Angst. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass sie Künstler ersetzen kann.

Vielleicht werde ich in diesen Ferien einmal reisen. Nicht so, wie es viele andere Menschen tun, in andere Länder, quer über den Kontinent oder einmal um die halbe Welt. Vielleicht reise ich einmal mit der Bahn in eine Stadt und wieder zurück. Das habe ich lange nicht mehr getan. Noch nie, wenn ich mich recht entsinne. Oder doch? Einmal, vor wenigen Monaten, da musste ich von einer anderen Stadt in meine fahren, mit dem Zug, in dem niemand saß. Das war ein interessantes und seltsames Erlebnis. Es hat mich an die Szenen aus Homecoming 1 und 2 erinnert. Erst vor wenigen Tagen hörte ich mir nochmal den Soundtrack von der Geschichte an und die Erinnerungen flossen. Der Damm brach und ich lag da, ertrank langsam, bis alles aufhörte und ich weiter meinen Aktivitäten nachging.

Ich vermisse die alten Geschichten. Doch ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass sie weg sind. Vielleicht nicht für immer. Aber für eine sehr lange Zeit. Zeguni:Remake ist mein Herzensprojekt, welches noch viele Jahre geführt werden soll. Apropos Jahre. Bald ist das Vierjährige von Novels of B. und ich habe noch nichts vorbereitet. Ich werde schauen, ob es dieses Jahr eine Besonderheit geben wird.

-B.


11.10.2023

Ich habe schon vor einiger Zeit einen weiteren Beitrag geschrieben, auf einem Blatt Papier, der nun nicht mehr auffindbar ist. In diesem ging es um den Egotod. Zu den meisten zur damaligen Zeit geäußerten Punkte stehe ich nicht länger. Somit ist es nicht schlimm, dass dieser physische Beitrag wohl für immer verloren ist.

10:00 Uhr, es ist warm. Ja – genau. Mitte Oktober und fast 30°C?? Sowas ist auch nur in 2023 möglich – dem Jahr, in dem es wohl heißer war, als je zuvor. Angsteinflößend.

Zuletzt ging es um den Ego-Tod (Nein, dieser Beitrag ist für immer verloren. Gott segne ihn). Ich weiß nicht, ob ich heute noch so denke, wie vor etwa einem Monat. Bin ich, wer ich vor 5+ Jahren war? Ich denke, lebe und handle anders. Also ist auf jeden Fall etwas passiert. Der Kopf / Geist (?) ist zu komplex, als dass ich nun eine für mich zufriedenstellende Antwort finden werde. Daher wechsle ich schnell das Thema.

Jetzt gerade suche ich etwas, gegen die Langeweile. Daher schreibe ich diesen Beitrag. Doch wann wird er veröffentlicht? (knapp 2,5 Monate nachdem er ursprünglich verfasst wurde; heute ist der 28.12.23).

Bald sind schon 4 Jahre seit der ersten Novels of B. Geschichte vergangen. Dinge wurden geplant, doch sie fühlen sich nicht groß genug an. Und das, obwohl es 2 mal kein Special gegeben hat. Vielleicht die Reue, die ich nun spüre? (Dezember 28 Nachtrag: Das diesjährige Special: ‚Destined Requiem Symphony‘ wurde großartig.)

Irgendwie bin ich sehr müde. Und das seit: Monaten; Obwohl ich genug schlafe – 7+ Stunden am Tag – und ich dazu noch sehr gut schlafe. Ich weiß noch immer nicht, woran das liegt. Vielleicht die Überarbeitung? (Dezember Nachtrag: Es ist deutlich besser geworden; Je nachdem, wie man sich fühlt, wie aktiv man nach dem Aufstehen ist und wie man eingeschlafen ist variiert das alles sehr.)

Gestern hörte ich seit einer sehr langen Zeit wieder Lieder, die ich zuletzt 2020 gehört hatte. Lieder, mit denen ich die schlimmste Zeit verbinde. Pure Negativität. Umso lustiger, dass ich die Lieder sehr genossen habe und keinerlei Sorgen verspürte. Zumindest am Anfang. Mit der Zeit kehrten alte Gefühle zurück. Doch sie machten mir keine Angst und zeigten mir nur, dass ich noch immer ein Mensch bin. Ohne Leiden existiert man nicht. Ich war froh drum.

-B.


Willkommen. Endlich ein neuer Beitrag. Lang ist’s her. Anfangs voller Motivation fühlt sich dieses Projekt hier eher erzwungen an. Zumindest von außen. Oder ich könnte mir gut vorstellen, dass es von außen so wirkt. Ich werde niemals eine äußere Wahrnehmung meiner Kunst wahrnehmen können. In der Realität liebe ich die Idee dieses Blogs hier noch immer sehr. Doch sich den Ruck zu geben, einen neuen Tab zu öffnen und dort etwas nieder zu tippen ist wohl zu viel. Und das, obwohl ich seit etwa 4 Jahren fast jeden Tag etwas schreibe und veröffentliche. Ich vernehme eine gewisse Ironie.

Wie dem auch sei. Ich bin froh, hier sitzen zu können und Dinge niederzuschreiben. Tatsächlich überlege ich auch, diesen Blog auf eine neue Seite zu verschieben. Denn ich würde gerne anfangen, Bilder einzubauen. Doch wenn ich nun für jeden Beitrag ein paar Bilder einfüge, wäre mein von der Website zur Verfügung gestellter Speicher schnell voll. Doch ich weiß, dass man auch externe Server nutzen kann. Vielleicht finde ich ja einen Weg. Und wenn dieser Beitrag hier ein Bild von einem Apfel beinhaltet – ich bin gerade einfach so mit den Gedanken beim Apfel gelandet -, dann hat es wohl oder übel geklappt.

Okay, Planänderung. Das, was ich vorhatte, geht nicht. Stattdessen benutze ich ab sofort Imgur. Außerdem nehme ich keinen Apfel, der nichts mit dem Thema zu tun hat, sondern einen Turm an Büchern. Denn: Ich habe angefangen, aktiv Bücher zu lesen. ‚Alice im Wunderland‘, ‚Faust‘ von Goethe und ‚Die Ritter der Tafelrunde‘. Letzteres ist länger, als Faust und Alice vereint. Irgendwie ein lustiger Gedanke. Die verschiedenen Stile des Inhalts und des Geschrieben sind wirklich hilfreich dabei, seine eigenen Werke zu steigern. Die schönen Reime ‚Faust’s, bei welchen ich gar überrascht war, dass diese beinahe von Anfang bis Ende stattfinden, die lustigen Einwürfe des Erzählers in ‚Alice im Wunderland‘ und die derbe Erzählung von ‚Ritter der Tafelrunde‘. Sie alle sind für sich allein überaus amüsant und wenn man sie auf einer guten Weise mischt, hat man am Ende eine gute Geschichte für jedermann.

Was mich wohl am meisten fasziniert hatte, war der Fakt, dass der Bloße fall in ‚Alice‘ beinahe zwei Seiten lang beschrieben wurde. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat. Denn so lange der Fall war, so lange fühlt er sich auch an. Mit kurzen einwürfen von unnötigen Informationen oder lustigen Gedankengängen des Mädchens wurde einem nie langweilig. Das gab mir ein ähnliches Gefühl, wie gewisse Szenen aus dem Anime ‚Neon Genesis Evangelion‘, wo es ebenfalls Szenen gab, in denen eine oder zwei Minuten lang nicht ein Wort fiel. Sehr bedeutsame und starke Szenen, die einem gut im Gedächtnis bleiben.

-B.