Jaylitz Omoide: Prolog

Vorwort:
Diese Geschichte sollte nach dem Beenden von
Katoku – Volume 6 Chapter 9 – Ein Rundgang“ gelesen werden.


Ein normaler Abend im leben der jungen Ryori Sazuki. Es ist Mitte des Jahres 2137 und sie liegt auf der Couch in ihrem Schiff, welches im Moment von Manuel gesteuert wird. Es war ein langer, anstrengender Tag, der nun endlich zu einem Ende kommt.

„Wo sollen wir als nächstes hin?“ ruft Manuel von unten. „Flieg auf den einen Planeten da. Ich hab den Namen vergessen. Aber der grüne mit Wasser und den Tempeln.“ „Tempel?“ fragt er verwundert. Sie antwortet: „Ja, Tempel. Es war das zu Hause von Göttern. Zumindest nach Gerüchten. Dort könnten wir etwas wertvolles finden, denke ich mal.“ „Verstehe.“

Eine knappe halbe Stunde vergeht und sie betreten die Atmosphäre von Gorlach, dem Planeten, auf dem einst die Götter gelebt haben sollen. „Natürlich alles nur Legenden“ denkt sich Ryori und sie landen.

Das erste, was die Augen des Mädchens und des Frosches erblicken, ist ein großer, dunkler Tempel mit Türmen, an denen Flaggen von Stämmen hängen. Sie laufen die Treppen hoch und stehen vor einer Wand. Auf dem Boden sind eine ganze Menge an Zeichnungen und Symbolen.

„Hat die Treppe wirklich nur hierher geführt? Zu einer nutzlosen Wand?“ Ryori kann es nicht glauben und schaut sich genauer um. Bis sie bemerkt, dass eines der Symbole aufleuchtet. Sie schaut es sich genauer an und erkennt einen alten Freund ihrerseits. Es ist die Zeichnung des letzten Wunschdämonens.

Langsam setzt sie sich im Schneidersitz hin, legt eine Hand auf das Symbol und überlegt. Bis sie seine Stimme hört.

Ich bin überrascht. Du hast es geschafft, zu mir zu sprechen. Und das, obwohl ich mehrere Planeten von dir entfernt bin. Jetzt hast du einen Wunsch frei. Zumindest nur für Sachen, die in meinem Können liegen. Ich bin nicht mehr wirklich stark. Vergiss das nicht. Also, was willst du?

„Ich will… mehr wissen.“ Sagt sie leise. „Ich will wissen, wie das Universum zu dem Ort wurde, welcher er heute ist. Leer, trostlos, arm. Ich möchte alles wissen, was du weißt.“ Für mehrere Sekunden herrscht Stille. Bis…

Das ist tatsächlich gar nicht so schwer. Schließe deine Augen und versuche nur, dich zu erinnern. Und dann wirst du staunen. Versuche es einfach… Erinnerst du dich.