Kami To Akuma – Prolog

Und so war es, dass der Junge den Dämonenlord tötete. Das Leben von ihm und seinen Freunden soll noch lange weiter gegangen sein, und ihre Abenteuer nur noch größer gewesen sein. Eine lustige Geschichte“ sagte die Schlange zum Jungen.

„Aber wie kam es nun wirklich dazu? Wieso war er einfach in dieser Welt?“

Es ist und bleibt ein Märchen. Diese brauchen keine Logik. Die Geschehnisse gab es nie. Das wäre seltsam.“ „Doch das ganze hier findest du nicht seltsam?“ fragt sich der Junge.

Merlien, der Fuchs, kommt angerannt. „Ich sagte dir bereits mehrere Male, du sollst dich von Hitachi fernhalten.“ Doch die Schlange lacht nur.

Wie mir scheint bin ich hier unerwünscht. Aber Hitachi, merke dir eines: Wenn du noch mehr Märchen hören willst, rufe mich und ich werde zu dir kommen. Das Nächste handelt über eine Welt voller Roboter. Sie dürfte dir gefallen.

– – – – –

Der Morgen des Jungen Hitachi begann normal. Seine Eltern machten ihm ein Brot, er aß es. Nun sitzt er im Bus nach Osaka und ist in wenigen Minuten an der Schule, wo seine beiden Freunde ihn schon erwarten sollten.

Und so ist es auch. Der Bus kommt an, er steigt aus. Und zu Gesicht bekommt er den jungen Itsuki, rechts von diesem der noch jüngere Akari. Sie alle sind in der zweiten Stufe der Oberschule.

„Endlich bist du da, komm mit! In 3 Minuten beginnt der Unterricht!“

Die Wolken ziehen davon und der warme Schein der Sonne trifft die Schule, die im Licht erstrahl. Wir rennen die Treppen hoch, ins Klassen zimmer hinein und an unseren Platz. Nur wenige Sekunden später kommt die Lehrerin.

Der Unterricht beginnt und sie erzählt etwas von der analytische Geometrie. Viele haben Probleme mitzukommen und geben noch in der Unterrichtsstunde auf. Nur wenige machen und schreiben mit.

Und natürlich bin ich einer der, die nicht mitkommen.

Die Stunde vergeht, die nächste beginnt: Biologie. Doch es ist eine einfachere Stunde. Es geht einzig und allein um den Aufbau des menschlichen Herzens. Die Stunden danach, 2 Stunden Japanisch, vergingen schnell und einfach. Danach noch eine Stunde Naturwissenschaft, welche, wieder, sehr schnell und einfach verging.

Die Mittagspause beginnt. Und zusammen laufen wir den Gang entlang. Ohne etwas zu ahnen höre ich laute Schreie aus einem der Lagerräume. Ich erschrecke und schau zur Tör, von welcher die Geräusche kamen.

„Habt ihr das gehört?“ fragt Hitachi die zwei anderen. „Was meinst du?“ „Ich höre nur die Stimmen in meinem Kopf.“ Sie haben es beide nicht gehört.

„Was waren das für Schreie?“ fragt er sich. Doch die Antwort soll er wohl nie erfahren. Sie laufen weiter, zum Pausenhof.

Die Pause verläuft ruhig. Gemeinsam holen sie sich etwas zu essen, setzen sich auf eine Bank und reden über die neuste Folge des „Blood of Inuges“-Animes. „Das Ende war so seltsam“ sagt Itsuki. „Aber der Plot war wirklich gut“ meint Akari.

„Wie fandet ihr den neuen Song von Gondel?“ „Mega gut. Der Refrain hat mir am besten gefallen!“

Die friedliche Pause neigt sich dem Ende zu. „Noch fünf Minuten. Wir sollten lieber schon mal los“ sagt Akari, während er schon seine Sachen packt und andeutet, dass er aufstehen will. „Geh du schon mal vor, wir kommen sofort nach.“ Akari läuft los.

Itsuki nimmt die Tüte und packt dort alles ein, was wir nicht mehr brauchen und legt sie anschließend in seine Tasche. „Sollen wir?“ fragt er. „Sehr gerne.“

Wir laufen los. Doch die Eingangstür ist verschlossen. Wieso? „Seltsam. Gehen wir mal schauen, ob der Seiteneingang auch zu ist.“ Wir schauen und sehen, dass er tatsächlich offen ist. Itsuki läuft voran, ich folge ihm.

Wir laufen durch den selben Gang entlang, durch welchen wir auch vorhin gelaufen sind. Und vor der Tür, bei welcher ich auch die Schreie hörte, vor dieser… war Blut.

„Ich schau nach, was das ist“ sagt ich zu Itsuki und öffne langsam die Türe. Immer und immer mehr Blut tritt zum Vorschein. Und inmitten von diesem liegt Akari.

Er war noch vor wenigen Minuten bei uns. Was ist passiert?!!

„D-Da ist-… Akari liegt hier.. tot.“ „Was?!“ Itsuki betritt den Raum und kann seinen Augen nicht trauen. „Er hat keine offensichtlichen Wunden. Was ist passiert? Wo kommt das Blut her? WAS IST PASSIERT?!!“

„Ruhig, dein Geschrei bringt uns nichts und zieht nur unnötig Leute an. Hol du einen Lehrer, ich schau ob er noch atmen und reden kann.“ Itsuki will gerade den Raum verlassen, als eine uns bekannte und unbeliebte Person den Raum betritt – Akihiro. Der, der die unbeliebten und schwachen beklaut.

Manche behaupten er habe schon 2 Schüler getötet. Und womöglich war Akari sein dritter.

„Was geht hier vor sich?“ fragt er und lacht. Gefühlslos. „Aus dem Weg! Wir müssen einen Lehrer um Hilfe rufen.“ „Bist du dir da sicher?“ fragt er und packt Itsuki am Hals. „Ich weiß, dass ihr diesen Typen getötet habt!“ „Haben wir nicht!“ sage ich.

Er holt mit der Faust aus um Itsuki zu schlagen, als eine Truhe, welche am Ende des Raumes steht, sich öffnen. Schreie ertönen aus dieser und lange, schwarze Arme greifen nach uns. Zuerst ziehen sie Akari in die Truhe, danach Itsuki und Akihiro. Ich renne zur Tür und halte mich am Henkel fest, doch auch an mir ziehen sie.

Die Truhe saugt mich auf, in einen großes, dunkles Nichts. Sie schließt sich wieder und alles verschwindet im Nichts.

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