Jikan 0.4 – yoru

Die Götter und Engel haben ein Puppenspiel verloren. Ihrerseits eine Tragödie, doch eine Komödie für unserseits. Nun finde die Bücher. Finde sie und rette das, was du zuvor verloren hast. Und dann kehre zu ihnen zurück. Größer und Freudiger als jemals zuvor. Denn neue Aufgaben erwarten dich. Und es kommt mehr, als du es dir jemals hättest vorstellen können.

An einem Ort in Japan, 1999, wurde ein Junge geboren. Doch vielmehr als ‚geboren‘ wurde er ‚geschaffen‘, mithilfe eines alten reliktes. Zuerst sollte er zur Adoption freigegeben werden, doch hat sich die Erschafferin, Marnie Sazuki, umentschieden und sich selbst die kommenden Jahre als Schwester um das Kind gekümmert. In einem schweren Unfall starben sie, ihre Freunde und Großteile der Familie, die sich teils mit um das Kind gekümmert haben. Der Junge war allein. Bis ihm eine seltsame Gestalt erschien.

Du kennst mich n-“ „Jaster, Oder? Ich habe viel von dir erzählt bekommen.“ Doch Jaster ist verwundert. Stark verwundert. Er hat sich beinahe nie in diesem Polygon aufgehalten. Er war ausschließlich, kurzzeitig, bei einem Mädchen im Zerqu Polygon, welche ursprünglich den ersten Yoru erschuf, welcher auf große Reisen ging. Ist dieses Mädchen in dieses Polygon gereist und konnte so von Jaster erzählen?

O-Okay, das ist komisch. Nun… Ich muss dir etwas zeigen.“ „Wieso sollte ich dir folgen? Du bist der Böse, meinte er.“ „Meinte wer?“ „Zenelith. Er sagte, du hättest in mehreren Dimensionen meine Freunde, meine Familie und mich selbst gequält und getötet und hattest nun falsche Geschichten geschrieben, damit ich dir glaube und dir helfe, die Menschheit auszulöschen.“

Jaster schwebt neben dem Jungen und blickt ihn glaubenslos an. Bis dieser anfängt zu lachen und sagt: „War nur ein Scherz. Ich bin schon allein an die Bücher gelangt und konnte die Lebensgeschichte von Yoru finden. Seine Idee war, zu sterben und in Form einer neuen Person wiedergeboren zu werden. Nicht wahr? Dann hat meine Idee anscheinend echt gut funktioniert. Als Teil der Sazuki geboren, aber mit anderem Namen und anderer Polygonabweichung. Zenelith, Yuro und all die anderen sollten uns für die nächsten Tage bis Wochen in Ruhe lassen, nehme ich an. Aber das letzte, was wir jetzt noch zu tun haben ist, alle unzufriedenen und durch ihre Taten getöteten Personen zu helfen.“

Warte mal. Du hast-…“ „Du hättest dein Gesicht sehen müssen. Selbst mit deinem einen Auge und ohne Mund konnte ich die Verwirrung erkennen. Aber was machen wir als nächstes?“ „Warte mal. Aber wie? Wie hast du… Du weißt schon. Wie hast du die Bücher gefunden?“ „Wenn ich mich recht entsinne, bin ich kurz vor unserer Reise in das letzte Polygon in dieses hier gereist, habe das Zeguni aus der Vergangenheit des Zerqu Polygon hierher gebracht, damit es durch die Überschreitungen der Polygone schon zu Komplikationen der Erkennung der Seele kommt, habe Marnie zwei Zeit-Polygonsteine, den Namen eines Polygons und den Namen einer Person gegeben. Mit den Steinen bin ich dann in das genannte Polygon gereist und habe nach der Person gesucht. Sie konnte mir sagen, wo sich der Ort befindet, an welchem all die Bücher aufbewahrt werden. Dort habe ich dann über Tage, ohne eine Pause, all die Bücher gelesen und sämtliches Wissen zurückerlangt. Dazu ist mir aufgefallen, dass dieser Körper etwas stärker ist, als mein alter. Bloß hat der Vorgang des Lesens so lange gedauert und war so aufwendig, mit all dem Wissen von über 300 Jahren und von über 7 Personen, dass ich.. so aussehe, wie ich jetzt aussehe. Jede rote Strähne steht für ein verlorenes Leben.“

Der weißhaarige Junge mit blasser Haut, einem schwarzen Shirt und roten Strähnen in den Haaren steht Jaster gegenüber. Und Jaster ist geschockt. „Das war mindestens so ein Gedankenspiel, wie meine. Ich bin stolz auf dich. Und dass das auch noch funktioniert hat. Ich bin erstaunt.“ „Danke. Aber das habe ich nicht von dir gelernt. In all den Büchern konnte ich regelmäßig das selbe beobachten. Dinge, die gelehrt haben. Geschichten, die verändert haben. Die Abenteuer waren der Grund, dass ich am Ende der bin, der ich bin. Also. Sollen wir abreisen?“

Sehr gerne. Wen möchtest du als erstes retten?“ „Das Mädchen, Lilith.“ Der Junge bemerkt, dass Jaster vor Wut mit den Fingern zuckt und seine Klauen schärft. „Was zur Hölle habt ihr alle mit diesem gottverdammten Kind. Ich weiß, was ich tue. Jetzt haltet euch aus dieser Sache raus und sag mir, wen willst du als erstes Retten?“ „Was ist mit ihr? Sie sagte, du würdest sie einsperren. Aber sie verstünde nicht wieso.“

Natürlich versteht sie es nicht. Jetzt halte dich da raus. Eines Tages ist sie frei und kann ihr Leben leben. Aber nun geht es erstmal um all die Menschen, die Zenelith und die restlichen Witzfiguren getötet haben, die durch die Armee der Engel und den verräterischen Göttern gefallen sind.“ „‚Verräterische Götter‘?“ fragt Yoru. „Nun. Du kannst es nicht wissen, da du nie mehr dort warst. Die Engel haben selbst das Nexxuz angegriffen. Mehrere Götter haben diesen Angriff mitgeplant und den Engeln beim Kampf geholfen. Sie konnten in die Flucht geschlagen werden und leben nun irgendwo abseits von gut und böse. Aber sie waren Verräter, durch welche die Engel erst an ihre Kraft kamen. Doch der größte Verräter ist und wird für immer der Hybrid bleiben. Die Kombination aus Engel und Gott – Yuro.

Hinterlasse einen Kommentar