Zeguni Vol. 8,5 Chap. 2 – Neue Begleitung | Teil 1

„Was sind deine Fähigkeiten?“ frage ich sie, während wir durch das Dorf laufen.

„Paralyse und Eisstacheln. Mehr hab ich nicht. Muss noch mehr Monster töten. Deine?“

„Verformung, Geschwindigkeit und Transformation. Für meine nächste Fähigkeit muss ich nur noch wenige, starke Monster töten.“

„Interessant. Wir könnten zusammen ein gutes Team bilden. Du lässt Wände aus dem Boden erschaffen, die uns schützen, ich schieße die Stacheln.“

„Musst du für Paralyse den Feind berühren?“ „Leider, ja.“ „Verstehe. Nichtsdestotrotz wären wir doch ein sehr gutes Team zusammen.“

Sie ist besser und weiß mehr, als ich erwartete. Sie als Partnerin zu haben könnte ein großer Vorteil sein. Besonders, wenn es gegen weitere Generäle geht.

„Also. Wo ist unser erstes Ziel?“ frage ich sie. „Ich weiß es nicht. Alles, was ich weiß, ist, dass sich die Generäle meist in verschiedenen Dörfern und Städten befinden.“

„Ich weiß genau, in welchen Dörfern und Städten sich bis jetzt Generäle befunden haben“ sage ich. „Sehr gut. Dann sollten wir in sämtliche Städte, außer diese, wo sie bereits waren, gehen und dort suchen. Was ist mit Treecs? Dem Dorf auf dem Baum?“

Ich habe noch nie etwas von Treecs gehört. „Kenne ich nicht, war da nie. Also ein gutes Zeichen, dass sich dort noch einer befinden könnte. Sollen wir?“

„Gerne“ antwortet sie. „Es ist auch nur 10 Minuten entfernt, wenn wir die Donnerkutsche nehmen.“ „Perfekt.“

Und so reisen wir gemeinsam los. Mit einer gemieteten Donnerkutsche. Lassen Slith hinter uns, konzentrieren uns auf die folgenden Generäle. So fies es klingt, aber ich hoffe, dass sie nur im geringsten so gut ist, wie Tsukoyori. Er war eine Legende des Kampfes.

Sie erblicken ihn schon von einer Entfernung, welche über 15.000 Meter entspricht – den Baum der Altzeit. Die Kutsche braucht nur noch wenige Minuten, bis sie ankommen. An seinem Fuß.

Der Stamm so breit, wie 10 Menschen. Ein großer Holzweg, befestigt mit Seilen und Balken, führt sie nach oben. Sie steigen aus der Kutsche aus und laufen den Weg hinauf.

Hinauf, an vielen, verschiedenen Zäunen, Laternen, kleineren Hütten. Und all das nur mit Holzbalken und Seilen befestigt. Ganze 3 Scheiben, welche übereinender Hängen, auf jeder genügend Platz für 100 oder mehr Menschen.

„Atemberaubend. Dass man so etwas auf einem einzelnen Baum errichten kann. Wow.“ „Ich weiß“ antwortet sie, mit einem: „Und deshalb ist es so wichtig, die Generäle und den Dämonenlord zu töten. Um Orte wie diese hier zu schützen, sie für die Ewigkeit zu waren“ folgend.

Sie laufen weiter. Doch eines war bislang noch gar nicht klar.

„Sollen wir hier bleiben? Fürs erste? Wir können versuchen, den General zu finden und ihn zu töten, wenn hier denn einer lebt, und Jobs für Geld zu erledigen. Ich hab nicht viel. Und wenn wir öfters reisen müssen, vor allem mit Kutschen, dann wäre Geld essentiell. Und das Dorf schaut auch so unglaublich schön aus. Hier gleich wieder wegzureisen wäre zu schade dafür“ frägt Sen Shenja.

„Sehr gerne. Tatsächlich wollte ich dich das gleiche fragen. Lol. Aber vor allem anderen sollten wir ein Hotel oder ein Haus mieten. Wie viel hast du genau?“ „4500 Ruben.“ „Ich hab 12300. Das müsste echt reichen.“

Wir suchen zusammen nach einem Mietplatz. Und finden recht schnell einen. „Ein Haus, 2 Zimmer?“ frägt uns der Mann an der Theke. „Machen sie 3 draus“ spricht eine Stimme hinter unserem Rücken.

Die Person legt eine Hand auf meine Schulter und sagt „Das ist doch kein Problem, oder?“

„Nein“ sage ich leise. „Gut. Also ein Haus, 3 Zimmer. Ist das so richtig?“ frägt der Mann an der Theke erneut. „Ja.“ Er geht in einen Raum hinter such und schaut wahrscheinlich, wo noch Häuser frei sind.

Ich drehe mich um und will die unbekannte Person erblicken. Ich sehe jedoch nur ein bedecktes Gesicht. Die Person trägt eine Kapuze über dem Kopf und ein Stück Stoff über seiner unteren Gesichtshälfte.

Alles, was ich erblicken kann, sind 2 hellblaue Augen. Die Person nimmt jedoch langsam Kapuze und Stoffstück ab. Und ich sehe ihn. „Du lebst?!

„Ja“ sagt Tsukoyori. „Ich war nie tot. Es war eine Kopie meiner selbst. Ich wusste, dass mich Jaster versuchen wird, zu töten. Ich sah es in einer Vision. Und ich wusste auch, dass du versuchen würdest, mich zu töten.“

Bruder“ sagt Shenja geschockt. „Wie ich sehe hast du dich mit ihm zusammen getan. Sehr gut. Zu dritt werden wir dem Dämonenlord ein für alle Mal ein Ende bereiten. Ich habe meine Cred-Doktoren befohlen, zurück zum Lager zu kommen und dort vorerst auf weitere Befehle zu warten. Sie werden ab sofort keine weiteren, eigenen Wünsche ausüben. Sie werden niemandem wehtun, niemanden töten.“

„Also war alles ein Missverständnis?“ frage ich ihn.

„Nein. Ich sagte ihnen, sie sollen alle ungläubigen töten, sobald ich sterben sollte. Doch in der Zeit, in welcher ich versteckt war, sah ich vieles in Visionen. Und so sah ich auch, dass die ungläubigen nicht der Grund für das Leid dieser Welt sind. Es sind einzig und allein die Dämonen.“

„Also wirst du dich ab jetzt nur noch auf Generäle und den Lord fokussieren?“ frägt ihn Shenja. „Das werde ich, in der Tat.“ Er wirft seinen Umhang ab. Zu sehen ist sein dunkelbraunen Anzug mit dunkelrotem Hemd.

„Wir haben vieles zu erledigen. Und zu fünft werden wir so stark sein, wie niemand anderes auf dieser Welt. Noch nicht einmal Kasuos Gruppe wird uns übertreffen können. Eine großartige Zeit wird beginnen. Jetzt.“

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