Yohasami Chapter 1 – Ein neues Polygon

„Was ist los?“ fragt Ryori, die gerade in das Haus von den drei Feen läuft. „Es ist wichtig. Unsere Heimat wird bedroht. Wir erklären alles, sobald wir dort sind. Aber du musst mitkommen. Bitte!“ sagt Fray. „Okay, okay. Ich komm schon mit. Aber wie lange wird das dauern?“ Fozra überlegt. „Tage, Wochen, wir wissen es nicht. Aber eine Stunde in diesem Polygon hier ist so lange, wie ein Tag in dem Polygon, in welches wir reisen. Du wirst also wenig verpassen.“ „Verstehe. Ich glaub ich bin dabei. Wie reisen wir los? Auto? Schiff?“

„Das siehst du gleich“ sagt Fozra und sie, Fray und Illya heben gegenseitig ihre Hände. Ihre Körper formen ein Dreieck, in welchem sich ein Licht bildet, welches immer und immer heller wird. Sie lassen los und die grelle Kugel schwebt noch immer inmitten des Raumes. „Hier rein“ sagt Illya und läuft vor. Ihr Körper verschwindet im Licht. Fozra folgt ihr. Und auch Fray ist dabei, in das Licht zu laufen. „Komm. Ist sicher. Keine Sorge. Und das Yohasami Polygon ist eines der schönsten. Also sei gespannt“ sagt sie zu Ryori und verschwindet ebenfalls im Licht.

„Wird schon schiefgehen.“ Sie läuft drauf zu, schließt ihre Augen und sinkt im Licht ein. Und als sie ihre Augen wieder öffnet, ist sie in einer Welt, die sie sich so nie hätte vorstellen können. Schlösser am Horizont, riesige Pilze, bunte Wälder, Einhörner, Regenbögen und ein… ein roter Himmel? „Es ist zu spät“ flüstert Fray und schaut hoch in den Himmel. Die drei Mädchen falten ihre Hände und Flügel entstehen hinter ihren Rücken, mit welchen sie losfliegen. Hin, zur Quelle der Wolken und des Himmels. Ryori schaut ihnen hinterher. „Ja, ich kann halt nicht-… Hm.“ Sie verscheißt Windstrahl nach Windstrahl, welche sie durch die Lüfte schießen. Damit kann sie ansatzweiße mithalten. Doch es ist eine kraftaufwendige Alternative. Eine, die hoffentlich bald endet.

In den Lüften dieses Polygons sieht sie fliegende Fische mit Flügeln und einige bunte Vögel. Ihr Gefieder ist weiß mit lilanen, grünen, roten und blauen Ansätzen. Wunderschöne Tiere. Doch auch die Schönheit dieser Tiere ist kein Ausgleich für den enormen Kraftverlust Ryoris. Die Feen sieht sie mittlerweile fast gar nicht mehr. Sie sind nur noch kleine Punkte am Himmel.

Unter ihr ist ein großes, weites Meer. Sie könnte sich in dieses fallen lassen, doch sie würde sofort ertrinken. sowohl ihre Arme, als auch ihre Beine und ihr Oberkörper schmerzt. Doch sie hat eine Idee, stoppt die Windstrahle, verschießt eine kleine Eiskugel nach unten, welche beim Aufprall mit dem Wasser eine Eisschorle entstehen lässt, auf welcher sie landen kann und verschießt kurz vor dem Aufprall einen letzten, schwachen Windstrahl, welcher sämtliche Gefahr eines Aufpralls schwinden lässt.

Nun ist sie hier – auf einer kleinen Eisschorle, irgendwo im Meer.

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