No Force Vol. 1 Chap. 3 – Neues Leben

Was nun? Die Eltern von diesem Heldenvergötterer sind tot. … Am besten erstmal Verbündete suchen. Aber wo? Soll ich mit normalen Kräftenutzern anfangen? Oder mit Nutzer der verbotenen Kräfte? Macht das einen großen Unterschied? Ich weiß es nicht. Ich kenne halt auch niemanden, mit besonderen Kräften. „Brauchst du Hilfe?“ sagt eine Stimme, lachend, über mir. Ich schau hoch, aber sehe niemanden. „Ich bin nicht über dir, ich bin in dir.“ Der Unfall.. „Wow, du bist sogar relativ schlau.“ Das geht doch überhaupt nicht! „Anscheinend doch. Aber, ich bin sozusagen nur in deinen Gedanken. Ich bin da, aber nur psychisch. Nicht physisch.“ Du bist ein Schurke. Hab ich recht? „Einer der Mächtigsten.“ Wenn du so mächtig bist, wieso wurdest du dann von einem Bus besiegt? „Wurde ich nicht. Du weißt bestimmt, da sind zwei Personen durch die Scheibe geflogen. Das andere war eine der mächtigsten Schurkinnen. Ich und sie waren in einen Kampf verwickelt. Wenn ich ehrlich sei soll, ich glaube, sie hätte mich besiegt. Irgendwann waren wir auf der Straße. Wir waren beide sehr, sehr stark verletzt und geschwächt. Und dann war der Bus stark genug, uns beide umzubringen.“ … „Und an deiner Stelle würde ich aufpassen. Du weißt, der andere Junge, der, der ebenfalls operiert wurden ist. Er hat jetzt sehr wahrscheinlich die Kraft, die sie hatte. Er wäre stark genug, dich umzubringen. Und da du seine Eltern umgebracht hast, will er vielleicht Rache.“ Er ist schwach. Wenn ich ihn nochmal sehen sollte, dass wird lustig. … Und was jetzt? „Ich könnte dir Helfen. Wenn du mir schwörst, dass du diesen Jungen bald umbringen wirst. Ich will, dass auch der letzte Teil, der von diesem Mädchen in dieser Welt existiert, stirbt.“ Hätte ich sowieso gemacht. „Dann ist gut. Ich führe dich zu meinem Verstecke. Dort wirst du ein paar meiner besten Leute treffen. Erzähle ihnen, was mit mir passiert ist. Sie werden dir helfen. Los, verändere diese Welt.

-Kaito Sato:
„Anders als du, hat er es sofort gemerkt und versucht nun, so viele Menschen umzubringen, wie möglich.“ „Das kann nicht sein. Ich mein, er hasst Menschen. Abe-“ „Er war es, der deine Eltern umgebracht hat. Und er hat einen Doktoren umgebracht. Und er wird noch mehr Menschen umbringen. Vertrau mir.“ Sagte einer der Personen. „Und du hast die Kraft, die ihn Problemlos bezwingen könnte. „Ich werde niemandem weh tun.“ „Auch nicht, wenn du damit einigen Menschen helfen könntest? Du kannst ein größerer Held sein, als diese angeblichen Helden.“ Es stimmt. Wenn das, was sie mir erzählt haben, die Wahrheit ist, sind die Leute, welche ich jahrelang geliebt habe, nur Betrüger. Diese Leute sind der Beweis. Sie mussten leiden, wegen dem unfairen verhalten der Helden. Trotzdem kann ich diese Kraft nicht gegen andere nutzen. „Ich kann es nicht tun.“ „Wieso?“ „Es entspricht nicht meinen Moralen.“ „Also wirst du die Leute, welche er umbringen wird, im Stich lassen?“ „Dass muss ich dann wohl. Auch wenn es mir selber nicht gefällt.“ „Ganz toll. Und was jetzt?“ „Wir werden ihn hier lassen. Jetzt, wo er über uns weiß, ist es zu gefährlich, ihn wieder gehen zu lassen.“ „Du, du wirst hier bleiben. Okay? Du bekommst auch reichlich Essen und Trinken.“ „Wieso ist es gefährlich? Ich werde niemanden hiervon erzählen.“ Ich würde wirklich niemandem hiervon erzählen. Alleine schon für mich selber. „Du verstehst es nicht. Er hat deine Eltern umgebracht. Er hat sehr wahrscheinlich einen Hass gegen dich. Und er hat eine der mächtigsten Kräfte jemals. Wenn er jetzt noch die Leute von Black Face auf seiner Seite zieht, werden sie dich suchen. Und das zu 100% Nicht nur, weil er dich hasst, sondern weil Black Face Akiya hasst.“ „Aber.. Was haben Black Face und Akiya damit zu tun?“ „Sie sind es, die bei dem Unfall gestorben sind. Und aus deiner Kraft können wir schließen, dass ein Teil von Akiya in dir Steckt. Sie war einer der größten Feinde von Black Face. Und ein Teil von Black Face steckt in Tenui. Wenn er jetzt die Gruppe von Black Face auf seiner Seite hat und ihnen erzählt, dass ein Teil Akiyas in dir steckt, wollen sie dich umbringen. Sie werden dich solange suchen, bis sie dich haben.“ „Er hat recht. Das ist es nicht wert.“ Wer hat das gesagt? „Ich natürlich. In bin schließlich in dir, da brauche ich ja auch jemanden zum reden.“ Das geht doch überhaupt nicht. „Anscheinend schon. Und so, wie ich gerade mit kommuniziere, genau so redet Black Face gerade mit dem anderen Jungen. Wie hieß er nochmal? Tenui?“ Ja, Tenui. Das heißt.. „Genau. Es ist bereits sein Ziel, die Gruppe von Black Face zu erreiche. Sie werden nach dir suchen. Und wenn sie dich finden, dann ist es vorbei. Endgültig“ … „Okay, ich bleibe hier.“ „Wenn du hier bleibst, dann musst du ja wenigstens unsere Namen kennen. Ich bin Kouto.“ Der Junge, welcher mich vorhin noch angegriffen hat. „Das ist Kira. Der Hacker unter uns, so zu sagen. Das ist Asuya, die viel zu freundliche. Ich glaub, ihr beide werdet gut miteinander auskommen. Und das ist Etto, sie.. Ist relativ Jung, im Vergleich zu dem Rest von uns.“ „Und was macht ihr immer so?“ „Das wichtigste ist, dass wir versteckt bleiben. Deswegen geht keiner von uns, bis auf Kouto, nach draußen. Der Rest von uns arbeitet im Restaurant unten. So machen wir unser Geld, mit welchem Kouto uns immer Essen besorgt.“ „Also bist du sozusagen derjenige, der sich um die Anderen hier kümmert?“ „Sozusagen.“ „Aber, wegen der Sache mit dem rausgehen, heißt das, dass ich auch nicht mehr raus darf?“ „Zu deiner eigenen Sicherheit, ja. Aber, wenn du willst, könnten wir ein Umstyling an dir vornehmen. Andere Haarfarbe, anderer Klamotten. Dann könntest du schon ab und zu raus.“ „Können wir machen.“