Von: Amano Tebo
Alte Schriften legen Zitate der Gottheit Ergo’n offen,
die sinnbildlich so verstanden werden können:
Wer Kriege führt und tötet, wer die Welt rot färbt – eine zu einfarbige Welt -, der begeht einen Fehler. Denn wie auch die Blumen kann die Welt nicht nur in rot getunkt werden.
Ihr seid da, um wie der Baum zu wachsen. Immer höher und immer weiser. Ihr werdet in eurem Leben immer mehr erleben. Jedes Erlebnis wird euch neu Schleifen. Ihr werdet tagtäglich ein anderes Individuum sein. Das allein unterscheidet euch von der Blume, die stets an Ort und Stelle verweilt. Die dort geboren wird und die dort sterben wird, bevor eine neue Blume sie ersetzt.
Doch wie auch die Blumen werdet ihr sterben. Im Winter eures Lebens ist es vorbei und eure Nachfahren werden fortführen, was ihr begonnen habt.
Kriege leiten einen frühzeitigen Winter ein. Ein früher Winter bedeutet Tot für alle Arten. Für die Blumen, für die Terroia, für die Animura.
Nur der Baum – Gottgegeben und ein Ebenbild meiner Selbst – wird ewig verweilen. So hütet ihn und schützt ihn und eure Selbst, denn seid ihr seine Blätter, die rieseln und wachsen, vom Wind getragen weit reisen. Wie auch die Samen, die sich ausbreiten. Also seid die Saat und verteilt die frohe Kunde übers Land.